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Tierversuchsfreie Kosmetik – warum dieser Claim problematisch ist

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05. April 2022
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Nina Weber
Redaktionsleitung
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Schaut man sich die verschiedenen Hautpflege- und Kosmetikprodukte am Markt an, fällt auf, dass viele Labels mit „Tierversuchsfreier Kosmetik“ oder ähnlichen Slogans werben. Auch gehören solche nachhaltigen Kriterien für viele Menschen bereits zur Voraussetzung, um sich für ein Produkt zu entscheiden.

Laut der Statista-Umfrage „Beauty & Kosmetik 2021“ gaben knapp 50 Prozent der Befragten an, beim Kauf von Naturkosmetik besonders darauf zu achten, dass sie tierversuchsfrei ist.

Bei der Herstellung von unseren Hautpflege-Produkten haben wir jedoch festgestellt, dass es gar nicht einfach – teilweise sogar unmöglich – ist, bei jedem Rohstoff den Tierversuch auszuschließen. Um transparent über das Thema aufzuklären, haben wir uns mit Julia Radzwill von dem Verein Ärzte gegen Tierversuche unterhalten. Sie ist Expertin auf dem Gebiet und weiß genau, was sich bereits in der Branche verändert, wo noch viel aufzuholen ist und worauf wir beim Kauf von Kosmetik achten können.

Warum werden überhaupt Stoffe an Tieren getestet?

Bei Tierversuchen geht es um die vermeintliche Sicherheit für den Menschen. Es sollen Substanzen auf ihre Gefährlichkeit und/oder (heilende) Wirkung auf den Menschen getestet werden. Dem liegt jedoch die Annahme zugrunde, dass ein Tier wie ein Mensch reagiert. Und das stimmt nicht! Tiere reagieren auf sehr viele Stoffe ganz anders als der Mensch. Es gibt zwar Beispiele dafür, dass Tier und Mensch auf manche Substanzen ähnlich reagieren, ob die Reaktion jedoch auf eine bisher unbekannte Substanz die gleiche ist, zeigt sich immer erst dann, wenn die Substanz auch am Menschen getestet wurde. Der Tierversuch erlaubt also keine sichere Abschätzung von einer möglichen gefährlichen Substanz.

Wie unterschiedlich Tiere und Menschen reagieren, zeigt sich sehr deutlich bei Medikamenten, die neu auf den Markt kommen: von 100 Stoffen, die als sicher (ungiftig) und wirksam im Tierversuch gelten, scheitern im Durchschnitt 90 in den klinischen Phasen am Menschen. Bedeutet, die „Erfolgsquote“ beträgt nur 10 Prozent! Hauptgründe für das Scheitern: Die Substanz verursacht Nebenwirkungen oder hilft nicht gegen die Krankheit. Der Tierversuch liefert also in den meisten Fällen eine falsche Einschätzung.

Insbesondere in der heutigen Zeit mit vielfältigen tierfreien Forschungsmethoden gibt es keine Rechtfertigung mehr, an Tierversuchen festzuhalten.

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In Deutschland wurden 2020 nach Angaben des Deutschen Zentrums zum Schutz von Versuchstieren mehr als 2,5 Millionen Tiere für Tests in Laboren eingesetzt. (Grafik: Ärzte gegen Tierversuche e.V.)

Wie verteilen sich die Anteile der Forschungsbereiche, in denen noch heute Tierversuche durchgeführt werden?

Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung teilen sich die Anteile der Verwendung von Versuchstieren in Deutschland auf folgende Bereiche auf (Stand 2020):

  • Grundlagenforschung: 57,75 Prozent

  • Translationale und angewandte Forschung: 12,87 Prozent

  • Regulatorischer Zweck: 19,02 Prozent

  • Erhaltung der Art: 1,24 Prozent

  • Aus- und Weiterbildung: 2,1 Prozent

  • Schutz der Umwelt / Wohlbefinden Mensch & Tier: 0,82 Prozent

  • Erhaltung von gentechnisch veränderten Kolonien: 6,2 Prozent

Ist es möglich Tierversuche in allen Branchen durch andere Tests zu ersetzen? 

Aufgrund der schlechten Vorhersagekraft von Tierversuchen vertritt Ärzte gegen Tierversuche die Meinung, dass auf Tierversuche generell verzichtet werden kann. Wozu ein schlechtes Testsystem nutzen? Es gibt schon eine Vielzahl an Alternativmethoden, die eine bessere Vorhersagekraft haben, als Tierversuche es je zeigten. Trotzdem gibt es für viele Tests, wie beispielsweise dem Kaninchenohrversuch zum Test von komedogenen Inhaltsstoffen, noch keine adäquate Alternative.

Um eine Ausreifung in allen Forschungsbereichen zu erzielen, muss aber verstärkt finanziell gefördert werden. Die Fördergelder werden jedoch nur zu einem Prozent in tierversuchsfreie und 3R-Verfahren investiert. Das ist deutlich zu wenig! Von Politik und den Forschungsgelder verteilenden Wissenschaftsorganisationen wurde in den letzten Jahren verschlafen, intensiv in die tierfreien, humanbasierten Methoden zu investieren. Denn dass die humanbasierten Methoden trotz mangelnder Finanzierung so gute Ergebnisse erzielen, zeigt das unheimlich große Potenzial dahinter.

Welche Alternativen zu Tierversuchen gibt es bereits? 

Neben Bevölkerungsstudien und verbesserter Prävention sind hier in silico Analysen (in silico = im Computer) zu nennen. Also große Datenbanken sowie Programme, die die Giftigkeit von Stoffen – selbst von bisher unbekannten Substanzen – berechnen können. Und das sogar mit einer höheren Erfolgsquote als der Tierversuch es kann!

2012 gab es zudem den Nobelpreis für induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC). Für iPSC nimmt man die Körperzelle eines Menschen und programmiert diese quasi zu Stammzellen zurück. Das Ergebnis: Zellen, die sich zu jeder Zelle des Körpers entwickeln können. Aus diesen lassen sich dann sogenannte Organoide wachsen. Das sind Mini-Organe, wenige Millimeter groß, die auch verschiedene Zelltypen des jeweiligen Organs enthalten, die sich spontan organisieren. An diesen Miniatur-Organen können dann Substanzen getestet werden.

Eine Stufe weiter kommt dann der Multi-Organ-Chip: Auf einen Biochip werden mehrere Organoide gepackt und durch einen simulierten Kreislauf verbunden und versorgt, wie ein kleiner Organismus. Daran können verschiedene Substanzen getestet werden. Zum Beispiel kann eine Substanz auf die „Haut“ aufgetragen werden, um zu untersuchen, ob und wie viel von der Substanz durch die Haut eindringt und was mit ihr auf dem Weg durch den Körper passiert. Da die Ursprungszellen von einem Menschen stammen, haben wir ein Versuchsobjekt, dass kein Tiermodell abbilden kann: ein relevantes, humanbasiertes System!

Ebenfalls sehr interessant und vielversprechend ist der 3D-Biodruck. Wie im 3D-Drucker sollen damit Gewebe und sogar kleine Herzen gedruckt werden können.

In Zusammenhang mit Tierversuchen liest man immer wieder etwas über die Chemikalienverordnung REACH. Was ist das genau? 

Die Verordnung REACH trat 2007 in Kraft und ihre Abkürzung steht für „Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals“ (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe). Sie legte fest, dass Tausende (auch alte!) Chemikalien bis 2018 auf ihre Giftigkeit überprüft werden sollten, größtenteils auch in Tierversuchen.

Grundsätzlich gilt REACH für alle chemischen Stoffe. Also nicht nur für Stoffe, die in der Industrie verwendet werden, sondern auch für alle, die uns im täglichen Leben begegnen: Reinigungsmittel, Farben, Lacke, auch Kleidung oder Möbel. Für all diese Stoffe legt die Verordnung Prüfungs-Richtlinien fest und definiert dabei konkret, welche Stoffe im Tierversuch getestet werden müssen.

In der Kosmetikbranche orientieren sich Hersteller an der Kosmetikverordnung. Laut dieser dürfen seit 2013 keine kosmetischen Rohstoffe und Produkte mehr im Tierversuch getestet werden. Wie kann es dennoch passieren, dass Anteile in europäischen Kosmetikprodukten an Tieren getestet wurden? 

Das stimmt. Für Kosmetik dürfen in der EU seit dem 11. März 2013 keine Tierversuche mehr durchgeführt werden. Auch dürfen keine Produkte mehr importiert und verkauft werden, die in anderen Ländern an Tieren getestet wurden sowie keine kosmetischen Rohstoffe im Tierversuch getestet werden (Richtlinie 1223/2009 in der Kosmetikverordnung).

Dies gilt aber nur für Inhaltsstoffe, die ausschließlich in Kosmetika vorkommen und das sind nur etwa 10–20 Prozent der enthaltenen Stoffe. Ungefähr 80–90 Prozent der Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten werden jedoch auch in anderen Bereichen wie zum Beispiel in Putzmitteln oder Möbelpolituren eingesetzt. Damit fallen sie unter das Chemikaliengesetz REACH, wodurch Tierversuche für sie nicht gesetzlich verboten und manchmal sogar vorgeschrieben sind. Das bedeutet, obwohl ein Kosmetikprodukt in Europa nicht mehr im Tierversuch geprüft werden darf, können seine Inhaltsstoffe durchaus an Tieren getestet worden sein.

Ein Schlupfloch gibt es aber auch für Rohstoffe, die nur in Kosmetika eingesetzt werden: Wenn es um die Sicherheit der Arbeiter:innen geht, die mit einem bestimmten Stoff während des Produktionsprozesses in Berührung kommen, können von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) Tierversuche verlangt werden.

Können Sie schätzen, welchen Anteil an kosmetischen Rohstoffen heute noch in Deutschland verwendet werden, die (ursprünglich) an Tieren getestet wurden?

Sehr wahrscheinlich nahezu 100 Prozent, da jede Substanz irgendwann irgendwo auf der Welt mal in Tierversuchen getestet wurde. Der absolute Großteil der Inhaltsstoffe in Kosmetika ist ja seit Jahrzehnten in Gebrauch und echte Innovationen – also ein völlig neuer Wirkstoff, der ausschließlich unter das Kosmetikgesetz fällt – kommen zwar vor, fallen aber mengenmäßig kaum ins Gewicht.

Bis vor Kurzem waren Tierversuche in China noch für fast alle Kosmetikprodukte gesetzlich vorgeschrieben. Wie ist die aktuelle Rechtslage zu Tierversuchen im Kosmetikbereich in China?

Tatsächlich ist es so, dass in China bisher für so gut wie alle Kosmetikprodukte und deren Inhaltsstoffe Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben waren. Dazu zählen auch Kosmetika, die aus anderen Ländern importiert werden. Denn die chinesischen Behörden trauen den Tierversuchsergebnissen aus dem Ausland nicht und testen importierte Produkte deshalb „vorsichtshalber“ an Tieren.

2014 wurden einige Regularien bezüglich Tierversuchen bei Kosmetikprodukten gelockert. Diese Lockerungen beziehen sich jedoch nur auf in China produzierte Kosmetika für den „normalen Gebrauch“ (pflegende Kosmetik).

Auch wurden in den letzten Jahren einige Tierversuche in China durch tierleidfreie Methode ersetzt! Ein wichtiger Motor für diese erfreulichen Entwicklungen ist die EU-Kosmetik-Richtlinie. Durch das Verbot, in Europa tiergetestete Kosmetikprodukte und -inhaltsstoffe zu verkaufen, stehen die weltweit agierenden Konzerne vor dem Problem, zweigleisig für Europa und China agieren zu müssen. China hat jedoch ein großes Interesse daran, dass globale Kosmetikkonzerne auf seinen Markt streben. Ein langsames Lockern ihrer Gesetze geschieht daher vor allem aus wirtschaftlichen Gründen.

Seit dem 01. Mai 2021 gibt es einen weiteren, wichtigen Schritt Richtung tierversuchsfreier Kosmetik in China: Ab diesem Datum sollen importierte Kosmetika, die unter den „normalen Gebrauch“ fallen, nicht mehr verpflichtend im Tierversuch getestet werden müssen. Die Anforderungen für importierte, pflegende Kosmetik bleiben jedoch sehr hoch. Es werden beispielsweise umfangreiche Daten von Sicherheitstestungen verlangt. Darüber hinaus prüfen chinesische Behörden jede Importfirma mit einem Bewertungssystem. Je nach Ergebnis werden die Firmen unter besondere Überwachung gestellt und ihre importierten Produkte weiterhin in Tierversuchen getestet. Gleiches gilt für Produkte, die für Babys und Kinder gedacht sind sowie Kosmetika, die neue Inhaltsstoffe enthalten.

Es ist also noch ein weiter Weg, bis die Gesetze in China den Richtlinien in Europa entsprechen. Auch bleibt abzuwarten, ob der Druck auf die chinesische Politik groß genug wird, damit sich etwas ändert. Es ist jedoch anzunehmen, dass die meisten Firmen die Hürden des chinesischen Markts nicht scheuen werden, da er lukrativ ist und ein hohes Wachstumspotential besitzt.

Gibt es neben China noch weitere Länder mit ähnlichen Gesetzen zu Tierversuchen im Kosmetikbereich? 

Weltweit ist es uneinheitlich. Tierversuche für Kosmetika sind zum Beispiel noch in Japan, Argentinien und Russland recht üblich. Aber es gibt auch viele Länder, die dies verboten haben – unter anderem Israel, Indien, Australien und Mexiko.

Wie funktionieren Tierversuche in der Kosmetikindustrie, die in Ländern wie China heute noch durchgeführt werden?

Die Liste der verschiedenen Tierversuche, die für die Verträglichkeitsprüfung von Kosmetikrohstoffe durchgeführt werden, ist lang. Mehr zu den einzelnen Methoden und wie sie durchgeführt werden, erfährst du hier.

Woran kann ich als Verbraucher:in erkennen, ob ein Produkt wirklich tierversuchsfrei ist? 

Am besten erkennt man dies an einem offiziellen Siegel, dessen Einhaltung der Kriterien von einer unabhängigen Kontrollstelle regelmäßig überprüft wird. Eine freiwillige Selbstauskunft ist natürlich auch prima, aber die Transparenz und die Sicherheit für Verbraucher:innen ist bei unabhängiger Kontrolle einfach größer.

Bei den vielen verschiedenen Siegeln, die auf Kosmetika zu finden sind, gibt es sehr unterschiedliche Standards. Am besten, man entscheidet sich für ein Siegel, bei dem Tierversuche nicht nur für das Produkt, sondern auch für die Rohstoffe ausgeschlossen sind und auch nicht an Dritte in Auftrag gegeben werden dürfen.

Ich persönlich achte beim Kauf von Hautpflegeprodukten darauf, dass es Naturkosmetik ist und als cruelty free gekennzeichnet. Zudem bin ich passionierte INCI-Leserin, da es mir vor allem auf die Qualität der Rohstoffe ankommt. Dabei freut es mich immer, wenn Firmen die Inhaltsstoffe auf Deutsch auf die Etiketten schreiben. Das macht es transparenter und für Konsument:innen leichter zu verstehen.

Julia Radzwill

Welche tierversuchsfreie Kosmetik Siegel können Sie empfehlen?

Wir empfehlen immer Siegel, die besonders umfassend Tierversuche verbieten. Zum Beispiel das Leaping Bunny Siegel, die Veganblume oder das V-Label.

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Die gängigsten Kosmetik Siegel in Deutschland bewertet vom Verein Ärzte gegen Tierversuche (Quelle: Ärzte gegen Tierversuche e.V.)

Aktuell findet die europäische Bürgerinitiative „Save Cruelty Free Cosmetics“ statt. Was fordert die Initiative und welchen Erfolg könnte sie herbeiführen?

Eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) ist ein Instrument, mit dem EU-Bürger:innen Gesetzesänderungen fordern können. Im Gegensatz zu üblichen Petitionen, wendet sich eine EBI direkt an die EU-Kommission und kann zu Änderungen des EU-Rechts führen. Dafür muss sie innerhalb von zwölf Monaten von mindestens einer Million EU-Bürger:innen unterschrieben werden. Zusätzlich müssen aus mindestens sieben Ländern eine bestimmte Mindestanzahl von Stimmen erreicht werden. Wird das Ziel erreicht, muss (!) sich die EU-Kommission mit dem Anliegen auseinandersetzen. Die EBI ist also ein wichtiges Instrument, mit dem wirklich etwas bewegt werden kann!

Die aktuelle Bürgerinitiative „Save Cruelty Free Cosmetics“ soll verhindern, dass die EU ihr eigenes Gesetz bricht und kein Präzedenzfall geschaffen wird, der Tierversuche für Kosmetik wieder leichter ermöglichen würde. Konkret fordern der Verein Ärzte gegen Tierversuche gemeinsam mit weiteren Organisationen folgende Punkte:

  • die Einhaltung und Stärkung des Kosmetik-Tierversuchsverbots

  • Umgestaltung des EU-Chemikalienrechts ohne Tierversuche

  • Erarbeitung eines konkreten Plans zum Ausstieg aus dem Tierversuch

Bis zum August 2022 kann jede/r EU-Bürger:in über 18 die EBI noch mit einer Unterschrift unterstützen – zum Unterschreiben der EBI hier klicken.

Zum Hintergrund der Forderungen: Wie bereits erwähnt, gibt es auch für Rohstoffe, die nur in Kosmetika eingesetzt werden, Ausnahmen, sollten sie während des Produktionsprozesses ein Sicherheitsrisiko für die Verarbeitenden sein. Unter diesen Umständen kann von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) verlangt werden, den Rohstoff im Tierversuch zu testen. Ein solcher Fall ist nun eingetreten: Für zwei Sonnenschutzfilter, die ausschließlich für Kosmetika verwendet werden, fordert die ECHA vom verantwortlichen Unternehmen weitere Tierversuchsdaten zu erheben. Das Unverständliche: Die beiden UV-Filter, um die es hier geht, werden schon seit Jahrzehnten in Sonnencremes eingesetzt! Zudem hat das Wissenschaftskomitee der EU bereits vor Jahren eine Einschätzung abgegeben. Die Dokumente sind frei verfügbar; es kommen auch jede Menge Tierversuchsdaten darin vor. Dass jetzt erneut für diese bereits lange verwendeten Stoffe neue Tierversuche verlangt werden, ist absolut unverständlich und sinnlos.

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Unsere Interviewexpertin

Julia Radzwill

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin ist Julia Radzwill Teil des Wissenschaftsteams bei Ärzte gegen Tierversuche. Dort bearbeitet sie sämtliche Themen aus allen biowissenschaftlich-medizinischen Bereichen. Aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds in der Kosmetikbranche und ihrem persönlichen Interesse für Naturkosmetik betreut sie zusätzlich alle Kosmetik relevanten Themen. Beim Kauf ihrer Naturkosmetikprodukte achtet sie persönlich auf eine cruelty free Kennzeichnung und auf hochwertige Inhaltsstoffe.

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