Unreine Haut

Unreine Haut & erhöhte Entzündungswerte

Minuten Lesezeit
20. November 2020
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Mareike Peters
Gründerin
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Entzündungswerte, freie Radikale & Antioxidantien – einfach erklärt

Diese drei sehr wichtigen Faktoren nicht nur für das Aussehen unserer Haut, sondern für die Gesundheit unseres gesamten Organismus, möchten wir nun näher beleuchten.

Entzündungen und typische Entzündungswerte 

Entzündungsprozesse sind eine normale Abwehrreaktion unseres Immunsystems, viele Krankheiten basieren auf Entzündungen. Angreifer, Eindringlinge oder Gefahren für das System werden so vom Körper bekämpft.

Entzündungswerte bezeichnen verschiedene Laborwerte, die etwas über chronische oder akute Entzündungen aussagen. Sie werden mithilfe einer Blutprobe bestimmt. Die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) und der CRP-Wert (C-reaktives Protein) zeigen hauptsächlich den allgemeinen Entzündungswert des Körpers auf.

Freie Radikale 

Bemerkt der Körper eine Entzündung, beginnt er vermehrt damit, freie Radikale (hochreaktive, schädliche Substanzen) auszusenden. Diese sollen dem Eindringling den Garaus machen, doch ob die Zellen krank oder gesund sind, können die Radikale nicht unterscheiden. Längerfristige Entzündungen sind also ungesund für unser ganzes System, da auch gute Zellen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Freie Radikale entstehen nicht nur während Entzündungsprozessen. Sie sind ein Nebenprodukt unseres Stoffwechsels und beispielsweise auch in Zigarettenrauch, verschmutzter Luft und verarbeiteten Lebensmitteln enthalten. Auch psychische Probleme und Belastungen können eine Aussendung von freien Radikalen auslösen.

Antioxidantien und oxidativer Stress

Antioxidantien sind die Gegenspieler der freien Radikale, und beide stehen normalerweise in einem natürlichen Gleichgewicht. Hier kommt die Ernährung ins Spiel, denn es ist deine Aufgabe, deinem Körper ausreichend Antioxidantien oder die erforderlichen Bausteine für eben solche zuzuführen.

Der sogenannte oxidative Stress, von dem du bestimmt schon einmal gehört hast, entsteht bei einem Ungleichgewicht zugunsten der freien Radikale. Oxidativer Stress kann wiederum ein weiterer Auslöser für neue gesundheitliche Probleme sein.

Was heißt das für mein Hautbild?

Unsere Haut und auch unser Darm stellen die größte Kontaktfläche zu unserer Umwelt dar, daher lassen sich an ihnen auch Aussagen zum allgemeinen Gesundheitszustand treffen. Gewissermaßen kann die Haut folglich ein Spiegel der inneren Gesundheit sein.

Neigt deine Haut also zu Problemen und du bist noch auf der Suche nach den Ursachen, ist dieses Wissen eventuell eines der noch fehlenden Puzzlestücke. Kleiner Hinweis: Wir sind keine Mediziner und möchten, bis auf die kurze Erklärung der Begrifflichkeiten, nicht weiter auf die körperlichen und chemischen Prozesse eingehen. Denn dies ist ein sehr breites (und unheimlich spannendes!) Thema, zu welchem du online bei Interesse tolle Artikel findest.

Wir zeigen dir praktische und einfache Ansätze, die dir dabei helfen können, dein Immunsystem im Gleichgewicht zu halten und ganz nebenbei dein Hautbild zu verbessern.

Welche äußeren Umstände begünstigen Entzündungsprozesse?

Es gibt eine ganze Reihe an Reizen und Faktoren, welche Entzündungsprozesse im Körper fördern können. Bedenke hierbei immer: Die Dosis macht das Gift!

Ein gesunder Körper kann gut damit leben, wenn du mal einen Burger isst oder eine Nacht schlecht schläfst. Versuche lieber, deine täglichen Gewohnheiten zu betrachten und die begünstigenden Prozesse auf ein Minimum zu reduzieren:

  • einseitige/mangelhafte Ernährung

  • psychischer Stress

  • Schlafmangel

  • Bewegungsmangel

  • Umweltgifte und Feinstaub

  • künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe

  • Nikotin und Rückstände von Pestiziden

  • Allergene wie Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel etc.

Wie kann ich meinen Körper bei der Regulation des Entzündungswertes unterstützen?

Das Schöne an den Themen Entzündungen, freie Radikale und Antioxidantien ist allerdings, dass wir selbst unseren Beitrag leisten können, um die Entzündungswerte auf einem möglichst niedrigen Level zu halten.

Indem du dein Immunsytem aktiv unterstützt (heutzutage wichtiger denn je!), gibst du deinem Körper die Möglichkeit, gelassener mit Entzündungsprozessen umzugehen und chronische Entzündungen langfristig zu vermeiden.

Ausgewogene Ernährung 

Du bist, was du isst! Das gilt auch hier. Gesunde Ernährung ist ein breites und individuelles Thema. Wir haben hier einmal die wichtigen Tipps für euch zusammengefasst:

Toll ist: frisch kochen, ausgewogene Nährwerte, pflanzliche Proteine, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn

Lieber lassen solltest du: verarbeitete Lebensmittel, raffinierte Kohlenhydrate, Fleisch- und Milchprodukte, Zucker, Weizen

Darmflora unterstützen

Wie wir bereits gelernt haben, ist der Darm eine unserer größten Kontaktflächen zu Außenwelt, und oft hängen Hautprobleme und Darmflora zusammen.

  • ballaststoffreiche Ernährung

  • Probiotika

  • entzündungshemmende Teeaufgüsse

Regelmäßige körperliche Bewegung

Achte hier auch auf die Qualität der Bewegung! Einmal in der Woche ins Fitnessstudio ist oft nicht ausreichend, wenn du an allen anderen Tagen nur auf der Couch liegst. Setze dir zum Beispiel ein tägliches Schrittziel.

Unser Lymphsystem braucht Bewegung, um mit voller Kraft Giftstoffe abzutransportieren und Nährstoffe weiterzugeben.

Mentale Gesundheit 

Auch die psychische Gesundheit darf bei solch einem komplexen Thema nicht außer Acht gelassen werden, denn auch sie leistet einen großen Beitrag zu unserem generellen Wohlbefinden.

Disharmonien wie zum Beispiel negatives Denken oder Zukunftsängste beeinflussen den Körper durch die Aussendung freier Radikale maßgeblich.

Yoga und Meditation sind beispielsweise Möglichkeiten, wie du zu Hause ganz einfach etwas für deine mentale Gesundheit tun kannst.

Unsere drei liebsten regionalen Lebensmittel für schöne Haut:

  • Karotten: enthalten viel Betacarotin, eine Vorstufe des Vitamin A

  • Rosenkohl, Blumenkohl oder Brokkoli: Kohlsorten enthalten viel Vitamin C

  • Haferflocken: enthalten viel Zink und beugen so einen Zinkmangel vor

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