Teebaumöl

Mareike Peters
Gründerin
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Teebaumöl hat eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung.
Teebaumöl wird aufgrund seiner antimikrobiellen Effekte in Hautpflege eingesetzt [15, 17]: Bei Akne, Ekzemen, Hautinfektionen wie Herpes, Wunden, Warzen, Verbrennungen, Insektenstichen, Nagelpilz. Auch bei Zahnfleischentzündungen soll es hochwirksam sein.
Teebaumöl wirkt entzündungsregulierend und weist antimikrobielle Eigenschaften auf, weswegen es sich für fettige und unreine Haut besonders eignet.
Als kritisch wird das Risiko der Entwicklung von Kontaktallergien durch Teebaumöl angesehen.
Neben den sensibilisierenden Verbindungen α-Terpinen und Terpinolen reichern sich während des Alterungsprozesses des Rohstoffes innerhalb weniger Wochen und Monate neu entstehende Oxidationsprodukte an, welche das Sensibilisierungspotenzial des Öls drastisch erhöhen. [17]
In einer Stellungnahme des BfR von 2003 wird über die steigende Inzidenz kontaktallergischer Ekzeme bei der Verwendung von unverdünntem Teebaumöl berichtet. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass dies vor allem der Fall war bei älteren Ölen, die nicht sachgemäß gelagert wurden. Der Grund dafür sind oxidative Veränderungen in den im Öl enthaltenen Terpenen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, die durch Licht oder Luftsauerstoff hervorgerufen werden. Vom BfR wurde daher empfohlen, die Verpackungen licht- und luftundurchlässig zu gestalten und/oder Antioxidantien hinzuzugeben. Vor allem die Konzentrationsbegrenzung auf maximal 1 % im Endprodukt minimiert das Risiko. [18]
Ist Teebaumöl phototoxisch?
Auch in unverdünnter Form hat sich Teebaumöl als nicht phototoxisch erwiesen. [1]
INCI | MELALEUCA ALTERNIFOLIA LEAF OIL |
---|---|
Deklarationspflichtige Bestandteile | Limone |
Zusammensetzung anteilig % | Die Monoterpene Terpinen-4-ol, α-Terpinen, α-Terpinen, 1,8-Cineol, p-Cymol, α-Terpineol, α-Pinen, Terpinolen, Limonen und Sabinen machen 80 bis 90 % des Öls aus. [15] |
pH-Wert | wasserunlöslich |
Funktion und Dosierung in Rezepturen | Duftstoff, Antioxidans generell < 1 %, da sehr potent und bei falscher Dosierung zu aggressiv Methyleugenol kann als Nebenbestandteil in Teebaumöl enthalten sein. Der Gehalt sollte im Rohstoff Teebaumöl angegeben werden. Gemäß KVO (Anh. III) darf der Gehalt an Methyleugenol in fertigen Leave-on-Produkten 0,0002 % (2 ppm) und in Rinse-off-Produkten 0,001 % (10 ppm) nicht überschreiten. [15, 31] |
Wirkung (der Bestandteile oder als Ganzes) | antibakteriell [14] entzündungshemmend [14] |
Anwendungsmöglichkeiten | Antischuppenshampoos, Hautcremes für unreine Haut, Deodorantien, Seifen, Zahnpasten und Mundwässer |
[1] Tisserand, R., Young, R. (2014): Essential oil safety. Churchill Livingstone Elsevier.
[12] o. A. (o. J.): Ätherische Öle. URL: https://www.haut.de/inhaltsstoffe-inci/stoffgruppe/?id=36 [Stand: 06.11.2020]
[15] SCCP (2008): OPINION ON tea tree oil. URL: https://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_sccp/docs/sccp_o_160.pdf.
[17] Aberer W. (2007): Aloe vera, Teufelskralle, Teebaumöl und Company: Die neuen Renner? In: Plewig G., Thomas P. (eds), Fortschritte der praktischen Dermatologie und Venerologie 2006. Fortschritte der praktischen Dermatologie und Venerologie, vol 20. Springer, Berlin, Heidelberg.
[14] o. A. (o. J.): MELALEUCA ALTERNIFOLIA LEAF OIL. URL: https://www.haut.de/inhaltsstoffe-inci/inci-detail/?id=8748 [Stand: 17.11.2020]
[18] BfR (2011): 7. Sitzung der BfR-Kommission für kosmetische Mittel. URL: https://www.bfr.bund.de/cm/343/7-sitzung-der-bfr-kommission-fuer-kosmetische-mittel.pdf
[31] KVO (EU): Europäisches Parlament (2009): Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 des europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über kosmetische Mittel. URL: https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:342:0059:0209:de:PDF
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