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Nachhaltige Zahnbürsten und Seifen in einem Badezimmer.
Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Badezimmer

9 Minuten Lesezeit 18. Mai 2021

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur als ein ‚Trend‘ zu verstehen. So finden nach und nach immer mehr grüne Produkte den Weg in unsere vier Wände.

Die gelernte Produktentwicklerin für Naturkosmetik und angehende Kräuterheilkundlerin kämpft mit nkm für mehr Natur und Nachhaltigkeit in der Kosmetikbranche.

Mareike Peters

nkm-Gründerin

Egal ob für Küche, Wohnzimmer oder Bad – umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Produkten gibt es en masse. Wie ihr ab sofort auch euer Badezimmer klimafreundlicher gestaltet, erfahrt ihr mit unseren 5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer.

Herkömmliche Zahnbürsten durch eine grüne Variante ersetzen

Mehrmals täglich ist sie im Gebrauch und aus keinem Bad wegzudenken. Wovon wir sprechen? Von der Zahnbürste natürlich! Doch womit putzen wir uns da eigentlich genau die Zähne? Wir alle kennen sie seit unserer Kindheit: die herkömmliche Zahnbürste aus Plastik. Doch neben dem vielen Plastik, das ziemlich schädlich für die Umwelt ist (dieses zerfällt nämlich in Mikroplastik, sickert in den Erdboden und landet so in unseren Gewässern), sollen Plastikzahnbürsten laut BUND sogar krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) enthalten. Spätestens jetzt ist es also an der Zeit etwas zu unternehmen und zu einer gesünderen und nachhaltigeren Alternative zu wechseln. Wie wäre es mit einer Zahnbürste aus nachhaltigem Bambus?

Die nachhaltige Alternative: eine Zahnbürste aus Bambus

Bei Bambus handelt es sich um einen nachhaltigen Rohstoff aus Asien. Und Nachhaltigkeit wird hier definitiv großgeschrieben, denn die Bambuspflanze wächst bis zu einem Meter pro Tag und stirbt beim Ernten nicht ab, sondern wächst erneut. Somit kann man Bambus-Zahnbürsten ohne schlechtes Gewissen immer wieder nachkaufen – für eine saubere Umwelt und gesunde Zähne! Gute Zahnbürsten aus Bambus gibt es zum Beispiel hier. Achtet beim Kauf aber unbedingt auf ein Fair Trade und Nachhaltigkeits-Siegel. Nur so stellt ihr sicher, dass ihr eine Zahnbürste kauft, die auch wirklich nachhaltig und fair hergestellt wurde.

Die regionale Alternative

Für alle, die ihren CO2 Fußabdruck noch weiter minimieren möchten, gibt es übrigens auch eine regionale, nachhaltige Alternative: die Zahnbürste aus Buchenholz. Das verwendete Holz ist FSC-zertifiziert (FSC ist ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft) und stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in der Schweiz. Beim Kauf einer solchen Zahnbürste vermeidet ihr also lange Transportwege und minimiert somit die damit verbundenen CO2-Emissionen.

Nachhaltiges Deo: Besser Deodorantcreme oder Aluminium-Deo?

Deodorants bieten zuverlässigen Schutz gegen Körpergeruch und Nässe. Das Problem dabei: Viele Deos auf dem Markt sind mit Aluminium oder Alkoholen angereichert, die unsere Hautbarriere angreifen und in unseren Organismus eindringen können. Außerdem sind sie meist in Plastik verpackt und somit nur wenig umweltfreundlich. Wer der Umwelt und dem eigenen Körper etwas Gutes tun möchte, setzt auf nachhaltige Deo Alternativen, wie zum Beispiel auf eine Deodorantcreme mit natürlichen und unbedenklichen Inhaltsstoffen oder rührt sich sein eigenes nachhaltiges Deo selbst zu Hause an.

Deo selber machen: so geht’s!

Wer nach einem Rezept zum Deo selber machen sucht, wird in unserem Rühren-Bereich fündig. Ganz egal ob ihr euch für die Selbstrührer-Variante oder eine bereits fertige Deodorantcreme entscheidet – ihr profitiert auf jeden Fall von schönen, natürlichen und sauberen Achseln ganz ohne Aluminium und schafft es nebenbei, mehr Nachhaltigkeit in euer Badezimmer zu bringen.

Wichtig zu wissen: Beim Wechsel von einem herkömmlichen Deodorant zu einer Deocreme muss sich eure Haut erst einmal an die Umstellung gewöhnen. Es kann zu Beginn also durchaus passieren, dass ihr vielleicht auch einmal unangenehm riecht. Nach einigen Anwendungen sollte sich das aber wieder legen.

Für alle, die neben gut duftenden Achseln auch auf eine schöne Haut an den Achseln setzen: Unsere Gründerin Mareike zeigt euch in folgendem Video, wie ihr bei euch zuhause ein Spray für schöne Achseln zaubert.

 

 

Nachhaltigkeit unter der Dusche: Feste Seifen & Shampoos

Ja, auch für die Dusche gibt es mittlerweile eine plastikfreie und nachhaltige Variante – die Rede ist von festen Seifen und Shampoos. Es gibt sie bereits in den verschiedensten Ausführungen, ob klein, ob groß, ob mit Peeling-Effekt oder ohne – hier findet mittlerweile jeder das Produkt, das am besten zu ihm passt.

Seifen und Shampoo selber machen

Aber auch diejenigen, die gerne Shampoos und flüssige Seifen selber machen müssen auf diese nicht verzichten. Mit unseren kostenfreien Rezepten könnt ihr euch ganz einfach selbst ein eigenes Duschöl, Duschgel oder Shampoo herstellen. In unseren Schritt-für-Schritt-Anleitungen erfährt ihr ganz genau, worauf es beim Selbstrühren von Kosmetik ankommt. Ihr seid Fans von plastikfreien, flüssigen Duschgelen? Mareike zeigt euch hier, wie ihr diese zuhause selbst herstellt:

 

Klopapier aus recyceltem Papier

Man mag es kaum glauben, aber auch herkömmliches Klopapier ist meist nicht nachhaltig und schon gar nicht klimafreundlich produziert. Für das kleine Stück Papier, das wir jeden Tag verwenden, werden Bäume gefällt und das leider gar nicht wenig. Zudem kommt das gute Stück meist in einer Plastikverpackung daher. Die gute Nachricht: auch hierfür gibt es eine grüne Alternative, Klopapier aus recyceltem Material. Das Papier sollte nicht mit Chemikalien geblichen oder ein gefärbt worden sein, denn auch dieser Vorgang ist schlecht für Mutter Erde. Schaut beim Kauf also auf eine umweltfreundliche Verpackung ohne Plastik (zum Beispiel aus recyceltem Papier) oder kauft die Rollen unverpackt und achtet auf die Auszeichnung ‚blauer Engel‘ – das Umweltzeichen der Bundesregierung für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Bei Kauf von Klopapier solltet ihr darauf achten, dass das Produkt mit dem „blauen Engel“ ausgezeichnet worden ist.

Für Zero Waste: Wieder verwendbare Abschminkpads

Last but not least: wieder verwendbare Abschminkpads. Wer kennt es nicht: Man wäscht sich das Gesicht, nimmt die noch vorhandenen Reste mit einem Wattepad ab und wirft dieses in den Mülleimer. Tag für Tag entsteht so ein ziemlich großer Berg Müll, den es zu vermeiden gilt. Unsere Mitarbeiterin Vicky hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau für dieses Problem Abhilfe zu schaffen: mit ihrer Freundin Lisa hat sie also damit begonnen, wieder verwendbare Wattepads in ihrem Atelier am Chiemsee zu nähen. Diese können nach der Verwendung ganz einfach gewaschen und danach wieder verwendet werden – für Zero Waste und mehr Nachhaltigkeit! Wieder verwendbare Wattepads findet ihr mittlerweile auch in jedem Drogeriemarkt.

 

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