So pflegst du deine Haut im Frühling

So pflegst du deine Haut im Frühling

Mareike Peters Gründerin

Hautpflege im Frühling: Endlich werden die Tage wieder wärmer, die Sonne gewinnt an Kraft und alle freuen sich über die ersten Frühblüher, die auf den Grünflächen ihre Köpfe aus der Erde stecken. Mit den Veränderungen des Wetters adaptiert sich auch unsere Haut an die neue Jahreszeit und wir zeigen dir, was du beachten musst.

Wie verändert sich die Haut im Frühling?

Es gibt drei wichtige Veränderungen für die Haut im Jahreszeitenwechsel von Winter auf Frühling:

Im Frühling ist die Haut sonnenempfindlich

Melanin ist der natürliche Sonnenschutz der Haut. Mit UV-Belastung produzieren die Melanozyten der Haut mehr von dem braunen Pigment, welches sich in den Zellen ablagert und so unserer Haut einen individuell dunkleren Teint verleiht. Nimmt die Strahlenbelastung der Haut ab, baut sich auch das Pigment in unseren Zellen wieder ab. Der Hautton wird heller, und der Sonnenschutz der Haut nimmt ab.

Trifft auf diese Haut mit vom Winter reduzierten, körpereigenen UV-Schutz nun die Frühlingssonne, ist die Haut noch ungeschützt. Die Folge können Sonnenbrand oder Pigmentflecken sein. Dieser sonnenempfindliche Zustand dauert an, bis der Körper weiteres Melanin in der Haut eingelagert hat. Achte also darauf, dass sich deine Haut langsam an die Sonne gewöhnt und dass du (auch an bewölkten Tagen) an Sonnenschutz denkst. 

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Teintausgleichender Sonnenschutz

Pflegende mineralische Sonnenschutzcreme mit LSF30, ideal für den täglichen Gebrauch.

  • Schützt die Haut vor der Sonne, ohne in die inneren Schichten einzudringen.
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Die Talgproduktion der Haut nimmt im Frühling zu 

Der Talg unserer Haut pflegt die Haut und hält sie geschmeidig. Dabei wird er von kleinen Talgdrüsen ausgestoßen, die sich in der Haut verteilen und einen einheitlichen, schützenden Film bilden. Da der Talg auf Wärme reagiert und stets ähnlich ist wie die Konsistenz von Kuhmilch-Butter, ergibt sich eine reduzierte Talgproduktion in kälteren und eine erhöhte Talgproduktion in wärmeren Temperaturen. 

Während die Haut im Winter mit reichhaltigen Texturen und schützenden Cremes gegen die verlangsamte Talgproduktion arbeitet, wird eine so reichhaltige Pflege im Frühling immer weniger benötigt. Spätestens wenn die Haut mit kleinen Pickelchen und Pusteln auf die üblich gut funktionierende Creme reagiert, ist der Indikator für eine Frühlings-Talgproduktion da. Eine Creme mit einer leichteren Textur, wie z.B. unsere Erneuernde Feuchtigkeitscreme, die eine fluid-ähnliche Konsistenz hat, könnte jetzt genau das richtige für dich sein. 


Schluss mit Zwiebel-Look: Die Haut liegt frei

Während wir im Winter unsere Haut mit mehreren Schichten Textil und Wolle einhüllen und sie vielleicht mit Wärmestau und Schweiß oder kratzenden Materialien zu kämpfen hat, ist sie im Frühling nach vielen Monaten wieder den Elementen ausgesetzt. Frühlingswinde treffen auf die Hautoberfläche, sie zieht sich zusammen und dehnt sich aus entsprechend der Temperaturwechsel am Tag und Umwelteinflüsse wie Abgaspartikel oder Staub legen sich auf ihr ab. Auch das ist die empfindliche Winterhaut nicht mehr gewöhnt, wodurch die Haut im Frühling zunächst mit Irritationen auf den Jahreswechsel reagieren kann. Mach dir also keine Sorgen, wenn du hier und da ein paar Unebenheiten bemerkst und gib deiner Haut etwas Zeit sich umzustellen. 

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Die Haut ist im Winter blass geworden und reagiert durch das fehlende, körpereigene UV-Schutzsystem Melanin empfindlicher auf Sonnenstrahlen
  • Da Hauttalg stets auf Wärme ähnlich reagiert wie Kuhmilch-Butter, normalisieren und intensivieren die steigenden Temperaturen den Talgfluss der Haut
  • Die Veränderungen im Kleidungsstil lassen mehr Luftzirkulation zu und Irritationen durch Stoffe wie Wolle auf der Haut reduzieren sich. Temperaturwechsel können jedoch herausfordernd für deine Haut sein

Welche Skincare Routine im Frühling?

Aus diesen Veränderungen lässt sich einfach die Pflegeempfehlungen für den Frühling ableiten: Im Winter wird die Haut mit reichhaltigen Cremes mit hohem Fettanteil gepflegt. Dies kann nun im Frühling zu fettreich sein und es sollte auf Überpflegungs-Merkmale wie kleine spitze Pickelchen geachtet werden. Stattdessen sollte bis zum Einsetzen des Sommers langsam auf feuchtigkeitsreiche Cremes gewechselt werden und reichhaltige Pflege auf die Abendroutine verlagert werden. Entzündungshemmende Salben sowie Antimikrobielle Hautwasser beruhigen die von den Umwelteinflüssen irritierte oder unreine Hautoberfläche.

Akne im Frühling

Nicht nur die Haut, auch der Stoffwechsel kriegt zu Frühlingsbeginn einen Boost, was sich in Unreinheiten oder Hautproblemen äußern kann. Ausgleichende Produkte wie Toner oder Baumextrakte können helfen die aufkommenden Unreinheiten im Frühling zu bekämpfen. Falls du den Antimikrobiellen Toner noch nicht kennst, könnte dieser nun die richtige Basis sein für deine Tagespflege.


Tipp: Wenn die Haut im Frühling auf die bislang gut vertragene Creme mit Pickelchen reagiert, bedeutet das nicht, dass die Creme an Wirkung verloren hat. Vielmehr ist die Addition der körpereigenen Talgproduktion im Frühling nun zu reichhaltig. 

Trockene Haut im Frühling

Trockene Hauttypen können durch Frühlingswinde trotz erhöhter Talgproduktion Irritationen erleiden, wenn sie im Winter durch dicke Kleidung vor Witterungsbedingungen geschützt war. Bei diesen Hauttypen ist es wichtig weiterhin eine schützende Tagescreme mit Zink oder Heilkreide zu verwenden. 

Sonnencreme im Frühling

Nach den sonnenarmen Monaten zieht es viele Menschen bei den ersten Frühlingsstrahlen in die Sonne. Nur hat die Haut über die Winterzeit aufgrund der fehlenden UV-Belastungen ihren natürlichen Schutzmechanismus weitestgehend verloren. Achte also auf ausreichend Sonnenschutz bei den ersten Sonnenstrahlen, um Hautschäden zu vermeiden. 

Zusammengefasst lässt sich ableiten, dass Feuchtigkeit im Frühling wichtiger wird und die Reichhaltigkeit von Cremes langsam reduziert werden kann. 

Mareike, Gründerin

Die richtige Hautpflegeroutine im Frühling

Zusammengefasst lässt sich ableiten, dass Feuchtigkeit im Frühling wichtiger wird und die Reichhaltigkeit von Cremes langsam reduziert werden kann. Wegen der Sensibilität der Haut auf Sonne ist ein Sonnenschutz wichtig, damit keine Hautschäden entstehen. Dazu können Inhaltsstoffe wie Antioxidantien und Vitamin C dafür sorgen, dass die sonnigeren Tage auf der Haut weniger sichtbar werden. 

Frühlingsroutine morgens

Eine Hautpflegeroutine im Frühling beginnt mit einer Gel-Reinigung oder der Reinigung der Haut mit Wasser. Anschließend wird auf die noch angefeuchtete Haut ein Serum gegen Rötungen und Sonnenschäden gegeben. Es folgt eine leichte Feuchtigkeitscreme. Anschließend wird Sonnenschutz aufgetragen. Wenn du Hilfe brauchst bei der Umstellung von der Winter- zur Frühlings/Sommer-Routine, beraten wir dich auch gerne!

Frühlingsroutine abends

Die Haut wird mithilfe eines Ölreinigers von Sonnenschutz gereinigt. Bonus Punkte gibt es, wenn der Reiniger entzündungshemmende Wirkstoffe enthält. Anschließend folgt die Reinigung der Haut mithilfe eines Gelreinigers (Double Cleansing, vor allem bei Make-Up empfohlen) oder eines Toners. Danach wird auf die noch feuchte Haut ein Hyaluronserum aufgetragen. Nun trägt man eine leichte Feuchtigkeitscreme auf, oder bei trockener Haut weiterhin eine etwas reichhaltigere Creme. 

Skincare im Urlaub

Auch wenn Zuhause Frühling herrscht, sollte darauf geachtet werden die Hautpflegeroutine auf Reisen an die Bedingungen vor Ort anzupassen. Sollte über das Osterwochenende beispielsweise ein Skiurlaub anstehen, dann ist es wichtig mit der Umstellung der Hautpflege noch etwas abzuwarten.

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