Herstellung und Rezepturen

Über das Wiegen und Waagen

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21. Januar 2021
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Mareike Peters
Gründerin
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Mit diesen Waagen und den Tipps für das richtige Wiegen gelingt jede kosmetische Rezeptur!

Wer viele Rohstoffe einkauft möchte sie auch bestmöglich verwerten. Mit folgenden Tricks sind Verwiegen, zu viel Entnehmen und Verkeimung kein Thema mehr.

Die bestmögliche Nutzung der Zutaten

Küchenwaagen und Waagen ohne Genauigkeit der Nachkommastelle

Wer sich noch unsicher ist, ob Kosmetik selbst herstellen langfristig etwas für sie oder ihn ist, der kann mit einer Küchen- und Digitalwaage die ersten Rührversuche starten. Viele Rohstoffe müssen jedoch, gerade bei Kleinstmengen und Verdickungsmitteln wie Xanthan, in Mengen unter einem Gramm abgewogen werden. Für solche Mengen und für eine saubere Herstellung kosmetischer Erzeugnisse empfiehlt sich eine Feinwaage.

Feinwaagen, Juwelierwaagen, Grammwaagen

Feinwaagen sind ein empfehlenswertes Zubehör für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen: Sie wiegen zuverlässig zwei Nachkommastellen und sind im privaten Gebrauch für die meisten Mengen sehr gut geeignet. Ideal ist es, die Waage selbst mit einem Bienenwachstuch oder einer Schale vor Feuchtigkeit zu schützen, denn sie ist nicht wasserdicht.

Schulwaagen und Laborwaagen

Schulwaagen und Laborwaagen haben einen extra Schutz vor Feuchtigkeit. Sie können meist größere Mengen wiegen, und das Wiegeergebnis zeigt sich schneller. Das schlägt sich natürlich auch im Preis dieser Waagen nieder.

Die Waage im Magnetrührer

Einige professionelle Laborgeräte wie der Magnetrührer haben eine integrierte Waage, die auf zwei Nachkommastellen genau wiegt. Dadurch kann gleichzeitig gewogen und erhitzt werden.

Tipps & Tricks

Entnimm Produkte nur mit frisch desinfiziertem Spatel oder Löffel

Um jeden Preis möchte man verhindern, dass z. B. die 500-Gramm-Packung Sheabutter verkeimt und dadurch unbrauchbar wird. Das kann passieren, wenn man das Produkt mit einem benutzten Messlöffel entnimmt. Reinige deinen Spatel gründlich, bevor du ihn in den Rohstoff gibst!

Lege niemals Rohstoff zurück in die Dose

Aus eben genanntem Grund gibt man entnommenes Produkt auch nicht wieder in die Dose zurück! Die Gefahr ist einfach zu groß, dass der Lager-Rohstoff durch die mikrobielle Belastung unbrauchbar wird.

Wiege zuerst weniger Produkt ein als du benötigst

Eine vorsichtige Produktentnahme verhindert, dass zu viel Rohstoff ins Becherglas gelangt oder Rohstoff am Messlöffel hängen bleibt.

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