Drei schöne Ideen zu Ostern

Drei schöne Ideen zu Ostern

Melina Bröker Online Redaktion

Wir haben für euch die drei schönsten Osterideen aus dem nkm Team zusammen gestellt. Los geht’s mit dem Klassiker, Ostereier färben. Aber mal ganz anders, nämlich mit Farben aus der Natur. Was darf noch nicht fehlen beim Osterfrühstück? Ein leckerer (veganer) Osterzopf! Und damit wir auch alle gesund durch die Feiertage kommen, gibt es noch eine Anleitung, wie du Ostergras anbaust und anschließend verwertest. Es wird also hübsch, lecker und gesund - los geht’s!

Ostereier natürlich färben 

Ostereier färben haben wir bestimmt schon mal alle gemacht, aber wahrscheinlich meistens mit gekauftem Farbpulver. Probiere doch mal aus, deine Eier dieses Jahr ganz natürlich zu färben. Die Ergebnisse sehen wunderschön aus! 

Dafür brauchst du drei Töpfe, drei Schalen, eine Kelle, etwas Essig und ein paar Eier. Außerdem (je nach Farbwunsch) folgende Zutaten: 

Rot: rote Zwiebelschalen (eine Hand voll) 
gelb: Kurkumapulver (3 TL)
blau: Rotkohlblätter (ein kleiner oder halber Kopf)
Grün: Mischung aus grün und gelb 

Lasse die Zutaten in drei verschiedenen Töpfen eine halbe Stunde lang köcheln. Gieße das farbige Wasser danach in drei Schalen (den Rotkohl kannst du natürlich weiterverwenden, wir wollen ja nichts verkommen lassen). Die Eier mit ein wenig Essig 10 Minuten kochen und anschließen in die Schalen legen. Gib auch hier nochmal einen Schuss Essig in den Farbsud, so hält die Farbe länger. Du kannst die Eier auch über Nacht in dem Farbsud liegen lassen, so wird die Farbe noch intensiver. Grüne Eier lässt du eine Stunde im gelben Sud und anschließend eine halbe Stunde im blauen liegen. Sobald du die Eier rausgeholt hast, kannst du sie abtrocknen und mit etwas Öl einreiben. So bekommen sie einen hübschen Glanz. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Tipp: Am besten eignen sich weiße Eier zum Färben. Etwaige Stempelaufdrucke auf dem Ei, kannst du mit etwas Küchenpapier und Essig wegwischen. 

Osterzopf für die nkm Oster-Kampagne

Hefezopf (vegan)

Zutaten 

  • ½ Würfel frische Hefe 
  • 280 ml Pflanzenmilch, wie Sojamilsch
  • 100 g Zucker
  • 500 g Weizenmehl 
  • 1 TL Salz 
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 80 g vegane Butter
Zum Bestreichen  
  • 2 EL Sojasahne + Prise Kurkuma 
  • optional 30 g Hagelzucker oder Mandelblättchen

Die Hefe in eine kleine Schüssel bröseln. 120 ml der Sojamilch (lauwarm) und 2 EL von dem Zucker hinzugeben und die Hefe darin auflösen. Etwa 5-10 Minuten beiseitestellen, bis die Hefe beginnt zu schäumen. Währenddessen die vegane Butter in einem Topf schmelzen. Dann etwas abkühlen lassen (Butter und Milch dürfen nicht wärmer sein als 40°C, sonst stirbt die Hefe). In einer Rührschüssel Mehl, restlichen Zucker und Salz vermischen. Die restliche Sojamilch (160 ml), flüssige Butter, Hefe-Mischung und Vanilleextrakt hinzufügen. Mit einem Löffel verrühren, bis die Flüssigkeit vom Mehl aufgenommen wurde. Dann auf eine Arbeitsfläche geben und 5-10 Minuten mit den Händen kneten (oder eine Küchenmaschine mit Knethaken verwenden.) Anschließend den Hefeteig in eine geölte Schüssel legen, mit einem feuchten Geschirrtuch oder Frischhaltefolie abdecken und 45-60 Minuten (oder über Nacht im Kühlschrank) gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Nach der Gehzeit den Hefeteig nochmal kurz durchkneten. Dann den Teig in 3 gleich große Stücke teilen. Die Stücke jeweils zu langen Strängen rollen und zu einem Zopf flechten. Den geflochtenen Hefezopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit einem Geschirrtuch abdecken und weitere 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. (Damit der Hefeteig währenddessen nicht trocken wird, kann man ihn vorher mit etwas Wasser besprühen oder mit Pflanzenmilch bepinseln).

Nach 15-20 Minuten den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nach der Ruhezeit den Hefezopf nochmal mit etwas Sojasahne (und einer Prise Kurkuma für die schöne Farbe) bestreichen und mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen. Kleine Hefezöpfe etwa 20-25 Minuten und einen großen Hefezopf ca. 30-35 backen, bis die Oberfläche goldgelb ist. Anschließend den Ofen ausschalten und den Hefezopf noch kurz bei leicht geöffneter Ofentür ruhen lassen. Dann herausnehmen und auf einem Auskühlgitter komplett abkühlen lassen. Guten Appetit!

Superfood Ostergras 

Ostergras wird traditionell in der Osterzeit angepflanzt und symbolisiert Hoffnung, Fruchtbarkeit und neues Leben. Das Gras soll das Wachsen und Gedeihen der Natur zu der frühlingshaften Zeit darstellen. Es ist aber nicht nur ein alter Brauch und sieht hübsch als Osterdeko aus, du kannst daraus anschließend auch dein ganz eigenes Superfood machen und das Gras entsaften oder klein geschnippelt in den Salat mischen. So geht’s:

Zunächst brauchst du die richtigen Samen, dafür kannst du ganz einfach Weizenkörner aus dem Bioladen nehmen. Weiche diese über Nacht ein, damit sie sich richtig mit Wasser vollsaugen können, das erleichtert das Keimen. Nimm nun eine flache Schale und befülle sie mit Erde. Verteile anschließend die Samen in der Erde und drücke sie leicht an. Stelle die Schale an einen hellen Ort und gieße sie regelmäßig (achte aber darauf, dass die Erde nicht zu feucht ist). Nach circa zwei Tagen kannst du die ersten Sprossen entdecken. Nach zehn bis zwölf Tagen hat das Gras eine Länge von circa 15cm und du kannst es ernten. 

Du hast bestimmt schon mal von Weizengrassaft gehört. Wegen seiner hohen Nährstoffdichte ist es ein beliebtes Superfood, denn es ist reich an Vitaminen, Mineralien, Enzymen, Antioxidantien und Aminosäuren. Weizengrassaft kann Giftstoffe im Körper binden, das Immunsystem stärken und mit entzündungshemmenden Eigenschaften den Körper unterstützen. 

Um dir deinen eigenen Weizengrassaft zu machen, emfpfehlen wir dir (für die nicht ganz so hart gesottenen unter uns) mit einer Kombination aus Weizengras und beispielsweise Apfel, Ingwer und Zitrone zu starten. Denn Weizengras pur ist zwar unglaublich gesund, aber leider auch eher intensiv im Geschmack. Also, Zutaten deiner Wahl mit dem Weizengras zusammen in den Entsafter und als Shots genießen. Den Rest kannst du in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahren oder in Eiswürfel Förmchen geben und einfrieren, so hast du jederzeit einen frischen Vitaminkick zur Hand. 

Wir hoffen dir haben unsere Ostertipps gefallen und wünschen dir eine wunderschöne Osterzeit!
Dein nkm Team

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