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Mareike im winterlichen Atelier
Hinter den Kulissen

Fünf Wohlfühltipps von Mareike für dich

9 Minuten Lesezeit 19. Januar 2021

... perfekt für die dunkle Jahreszeit, oder den Lockdown-Blues.

Begonnen hat alles im Kundensupport, inzwischen ist sie NKM Redakteurin: sie sammelt wichtige Fragen, spricht mit Experten und bereitet spannende Themen rund um NKM für euch auf.

Anne
NKM Redakteurin

Besonders in schwierigen Zeiten wie diesen probiere ich, stetig kleine Routinen, speziell für mein Wohlbefinden und meine körperliche und mentale Gesundheit, in meinen doch sehr hetzigen Alltag zu integrieren. Nicht immer gelingt mir das, doch umso so mehr freue ich mich, wenn aus einem kleinen Tipp plötzlich Routine wird und ich richtig fühlen kann, wie gut mir das tut.

Dann schweifen meine Gedanken oft recht schnell zu meinem Dorf und ich frage mich: Kennt ich das schon? Tut euch das so gut wie mir? Habt ihr auch alle meine Story dazu gesehen? Darum kommen hier meine Erkenntnisse der letzten dunklen Wochen einmal für euch gebündelt. Perfekt, um euch fit und munter durch diese düstere Zeit und den wohl wieder anstehenden Lockdown zu bringen.

Überdenke deine Kissensituation

Das Prinzessin-auf-der-Erbse-Prinzip mag zwar gemütlich sein, aber die hohe Lagerung ist so ziemlich das Schlimmste, was du deiner Rückenmuskulatur nach einem langen Tag antun kannst. Durch die hohe Lagerung kann die Rückenmuskulatur sich nicht entspannen, und das führt unweigerlich zu Verspannungen.

Unsere Wirbelsäule wird ohnehin durch unseren Alltag bereits oft zu unnatürlich gebogen und sollte im Schlaf durch die richtige Position Erholung finden. Für Seitenschläfer ist ein Kissen selbstverständlich Pflicht, da brauchen wir es zu Neutralisation der Wirbelsäulenposition. Doch schläft man auf dem Rücken oder gar auf dem Bauch, braucht man für einen möglichst entspannten Rücken normalerweise überhaupt kein Kissen.

Probiere doch einfach mal dich und deinen Rücken etwas grader zu betten und lege stattessen für eine sanfte Öffnung der Hüften und Streckung der Wirbelsäule eines unter deine Knie. Einfach himmlisch und erholte Gefühl am nächsten Morgen tut sein Übriges!

Wecker ist nicht gleich Wecker

Ich habe mir einen Radiowecker angeschafft! Etwas altmodisch, aber der beste Selbstfürsorge-Tipp den ich seit langem bekommen habe. Denn so kann ich mein Handy am Abend ganz entspannt im Flugmodus in die Küche packen und werde so, bis ich mich am nächsten morgen aktiv dafür entscheide, nicht von Benachrichtigungen, Funkwellenstrahlung oder blauem Licht gestört. Denn das Schlafhormon Melatonin wird so gestört und die innere Uhr aus dem Rhythmus gebracht. Das kann nicht nur den Schlaf negativ beeinflussen, sondern auch das Verdauungssystem oder den Hormonhaushalt durcheinanderbringen.

Am Abend kann ich einen Sleeptimer stellen, und das Radio erzählt mir Geschichten, bis ich müde werde. Morgens werde ich dann sanft und automatisch mit guter Laune aus dem Schlaf geholt. Glaubt mir: Den Apple-Weckton vermisse ich wirklich nicht!

Schenke deinem Gesicht eine sanfte Massage

Immer wieder kommt einem zu Ohren, Gesichtsmassagen hätten keinen Nutzen. Doch mal ehrlich, wir straffen und entspannen mit Yoga unseren ganzen Körper. Wir massieren unseren Rücken zur Lockerung und gegen Schmerzen. Wie könnten da Gesichtsmassagen keinen Nutzen haben?

Die Intensivöl-Liebhaber unter uns wissen bestimmt die wohltuende Gesichtsmassage bereits zu schätzen. Doch auch alle anderen können von der schnellen Entspannung, der Straffung der Haut und dem frischen „Glow“ profitieren. Denn eine sanfte Gesichtsmassage entspannt, regt die Durchblutung an, verbessert den Lymphfluss und sorgt durch das Einmassieren für einen besseren Pflegeeffekt.

Ob du hier einen Steinroller oder deine Finger verwenden möchtest, das macht keinen großen Unterschied.

Gesichtsmassage für Anfänger: 

Gegen müde Augen: Platziere die Ringfinger unter den Augenbrauenansätzen und massiere so sanft von der Nase zu den Schläfen. Wiederhole die Prozedur unter den Augen.

Für sanften Glow: Platziere Zeige- und Mittelfinger senkrecht neben der Nase und streiche in Aufwärtsbögen Richtung Schläfen. Wandere mit deinen Fingern danach zu tieferen Ausgangspositionen. 

Für mehr Definition: Vergiss deinen Kiefer nicht und schenke ihm eine wohltuende Massage. Mit kreisenden Bewegungen oder leichtem Ziehen regst du den Lymphfluss sanft an.

Mit Natur gegen kleine Fältchen

Stress, Trockenheit, zu wenig Schlaf … Falten können so viele Ursachen haben. In dieser stressigen Zeit hat mich beim Blick in dem Spiegel gefühlt jedes Mal ein neues Fältchen gestört.

Ich bin froh, für mich ein paar Tipps und Tricks gefunden zu haben, die neben meiner Pflegeroutine und täglichem Sonnenschutz die Optik der Fältchen schnell verbessert und hoffentlich auch neue verhindert.

  • Pflaumenkernbutter oder Rosen-Mandel-Creme: Dieser Effekt ist temporär – wirkliche Falten können so nicht rückgängig gemacht werden. Aber der Feuchtigkeitsstau, der durch die Okklusion entsteht, polstert zumindest für einen Date-Abend die Krähenfüße auf und sagt Trockenheitsfältchen schnell den Kampf an.
  • Genug trinken: Gerät besonders im Homeoffice schnell in Vergessenheit. Kocht euch eine große Kanne Tee, macht euch ein frisches Ingwer-Zitonen-Wasser oder stellt euch eine Handyerinnerung. Hauptsache, euer Körper bekommt genügend Flüssigkeit
  • Guter Schlaf: Wir alle wissen, wie wichtig guter Schlaf ist, und trotzdem beachten wir diesen zentralen Aspekt oft viel zu wenig. Bitte vergesst diesen wichtigen Punkt nicht und probiert (am besten zusammen mit dem Kissen- und dem Weckertipp) mal bis Weihnachten, jede Nacht genug Schlaf zu bekommen.

Yoga – mein wichtigstes Ritual

Vermutlich liebt jeder das entspannende Gefühl, wenn man sich nach einer wohltuenden Thai-Massage oder einem Besuch beim Osteopathen des Vertrauens so vorkommt, als sei alles auf einmal wieder genau in der richtigen Position. Diese kleinen Wellness-Besuche fallen aufgrund der aktuellen Situation leider aus, und deswegen ist es wieder einmal mehr an uns, unserem Körper etwas Gutes zu tun.

Das Gefühl, dass alles wieder dort ist, wo es hingehört, macht Yoga für mich zu einem essenziellen Ritual, ähnlich wie die erste Tasse Kaffee am Morgen. Egal, ob morgens, abends oder zwischendurch; egal, ob nur zehn Minuten oder eine ganze Stunde – beginne am besten genau jetzt, fange klein an und lasse auch diesen wunderbaren Tipp für dich langsam zur Routine werden.

Hat euch dieser kleine Ausflug ins Land der Selbstfürsorge gefallen? Sollen wir demnächst öfter Mareikes Tipps und Tricks für euch aufschreiben?

Diese Dinge benötigst du um dich im Winter zu verwöhnen

Frisch aus der NKM-Rührküche